Di.. Jan. 13th, 2026

Weise nach, dass es in jedem Kalenderjahr genau einen Wochentag gibt, der nie der 31. Tag eines Monats dieses Kalenderjahres ist.“
Klingt wenig nach Mathematik, oder? Aber tatsächlich können wir nur dadurch die Antwort herausfinden, denn die Mathematik ist dafür geschaffen, Regeln zu finden und zu beweisen, damit wir nicht immer alle Einzelfälle prüfen müssen.

Die in der Einleitung stehende Aufgabe ist eine der vier Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Olympiade lösen müssen, um in die nächste Runde zu kommen. Die Olympiade besteht aus drei Runden: Die erste Runde ist die sogenannte „Hausaufgabenrunde“, in der die Schülerinnen Aufgaben bearbeiten, die anschließend von den Organisatorinnen kontrolliert werden. Um in die nächste Runde zu gelangen, muss man mindestens 20 von 40 erreichbaren Punkten erzielen.

Hat man dies geschafft, kommt man in die „Regionalrunde“, die zweite der drei Runden. In dieser Runde schreiben die Schüler*innen eine Klausur. Die Jahrgänge 5–6 haben dafür 180 Minuten Zeit, alle höheren Jahrgänge sogar 240 Minuten. Wenn diese Klausur bestanden ist, geht es weiter in die finale dritte Runde, die „Landesrunde“. Diese findet nächstes Jahr am 20. und 21.02. in Göttingen statt. Qualifiziert man sich dort, wird man mit einer Medaille belohnt.

Doch wozu dient diese AG eigentlich? Die Mathe-AG ist besonders gut für Knobelliebhaber geeignet, da die Aufgaben komplexer sind und mehr Zeit sowie Bedacht benötigen, um gelöst zu werden. Es werden keine eingeübten Lösungsschritte aus dem üblichen Mathematikunterricht abgearbeitet, sondern echte Problemlösekompetenzen gefördert.

Wenn ihr also Lust habt, eure „mathematischen Kräfte“ zu messen und außerdem eine gute Übungsmöglichkeit für das Abitur zu nutzen, ist die Mathematik-Olympiade genau das Richtige für euch.

Von Laina